Rote Rosen zum 90. Geburtstag

"Der Patriot", Mittwoch 23.09.2009

Sozialdienst katholischer Frauen feierte das Jubiläum mit Chansonabend.
Geschäftsführerin bedankte sich für die engagierte Unterstützung

Künstlerin Antje Huißmann begeisterte die Gäste im Stadtarchiv mit
Liedern von Hildegard Knef. „Ich möchte am
Montag mal Sonntag haben“ lautet der Titel eines Liedes von Hildegard
Knef. Für den Sozialdienst katholischer Frauen in Lippstadt war der
vergangene Freitag bereits ein „kleiner“ Sonntag. Der SkF-Ortsverein
feierte nämlich seinen 90. Geburtstag mit einem Chansonabend im
Stadtarchiv.Die Feier sei „als kleine Zwischenpause auf dem Weg zum 100.
Bestehen“ gedacht, erklärte die SkF-Vorsitzende Hanne Ahlers vor gut 60
Festgästen, darunter Renate Jachmann-Willmer vom SkF-Bundesverband,
sowie Vertreterinnen der SkF-Ortsvereine aus Gütersloh, Hamm, Soest und
Werl, Helga Rolf, Fachdienstleiterin „Soziale Dienste“ und zahlreiche
Vertreter der Kooperationspartner des Sozialdienstes katholischer Frauen
und ehemalige Mitarbeiter.
Statt eines großen Festakts erwartete die Gäste eine „Pause im
Arbeitsalltag“ (Ahlers), in der die Paderborner Künstlerin Antje
Huißmann sich mit eher unbekannten Liedern von Hildegard Knef „auf die
Suche nach dem Leben“ begab. Dabei wirkte sie nicht als Kopie der Knef,
sondern gab den Darbietungen - angereichert mit ihren eigenen
Lebenserfahrungen - eine ganz individuelle Note, mal nachdenklich („Tage
hängen wie Trauerweiden“), mal mit einer Spur Swing („Nichts haut mich
um, aber du“), mal klassisch Knef („Für mich soll´s rote Rosen regnen“).
Begleitet wurde Antje Huißmann dabei am E-Piano von Volker Kukulenz.
Vor den Darbietungen nutzten SkF-Geschäftsführerin Ute Stockhausen und
SkF-Vorsitzende Hanne Ahlers den Rahmen der Jubiläumsfeier, um sich bei
Mitarbeitern, Mitgliedern und Unterstützern für ihr Engagement zu
bedanken. So verfügt der Sozialdienst katholischer Frauen in Lippstadt
aktuell über 15 hauptamtliche Mitarbeiter und zahlreiche ehrenamtlich
Engagierte. Unter den Mitgliedern befinde sich ein „fester Stamm, der
unsere Arbeit begleitet“, betonte Ahlers. Zusammen bereits seit über 60
Jahren für den SkF tätig sind Angelika Winkelmann (Personalbüro) und
Gertrud Kampschulte (Vormundschaften bei Kindern und Jugendlichen).
Beiden wurde für ihre langjährige Mitarbeit jeweils ein Präsent und ein
Blumengebinde überreicht.